Nürnberger Juristenball e.V.
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    Grußworte

    Schirmherren

    Grußwort des Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Dr. Markus Söder.

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

    mit dem Nürnberger Juristenball wird das gesellschaftliche Leben unserer Stadt um einen weiteren Höhepunkt bereichert.

    Der Nürnberger Juristenball knüpft an eine schöne und klassische Tradition an. In den festlichen Räumlichkeiten des Faber-Castell’schen Schlosses Stein kommen Juristinnen und Juristen aus allen Bereichen der Rechtspflege, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zum Tanz, zum ungezwungenen Gespräch und zur Kontaktpflege zusammen. Es ist eine hervorragende Idee, auf diese Weise auch einmal fernab vom täglichen Berufsalltag einen Rahmen zu Austausch und kollegialem Miteinander zu schaffen.

    Mein besonderer Dank und Gruß geht an die engagierten Initiatoren und Organisatoren vom Verein „Nürnberger Juristenball e.V.“ und alle Sponsoren, ohne deren Wirken die Veranstaltung nicht stattfinden könnte. Allen Besuchern einen schwungvollen Ball!

    Grußwort des Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg, Dr. Thomas Dickert.


    „Die Justiz tanzt", mit diesem Motto könnte man den Juristenball Nürnberg, den Ball der Rechts- und Steuerberatenden Berufe, in Anlehnung an den Wiener Kongress des Jahres 1815 überschreiben. „Der Kongress tanzt" ist ja als geflügeltes Wort bis heute in aller Munde. Und doch gibt es einen entscheidenden Unterschied:
    Im Jahr 1815 überboten sich die Hofgesellschaften Europas in Überfluss und rauschenden Ballnächten, während das politische Geschehen in den ersten Wochen des Kongresses nur eine Nebenrolle spielte. Im Bereich der Rechtspflege ist es genau umgekehrt: Hier wird das ganze Jahr über intensiv, mit hohem Engagement und erfolgreich gearbeitet. Und ich meine: Wer viel leistet, darf dann berechtigter Maßen auch einmal ausgelassen feiern.
    Gemeinsam mit dem Präsidenten der Rechtsanwaltskammer und dem Präsidenten der Steuerberaterkammer Nürnberg lade ich alle Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich zu einer rauschenden Ballnacht nach Schloss Stein ein. Die gemeinsame Veranstaltung dieser Ballnacht ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Nürnberger Justiz, auf das wir mit Recht stolz sein können.
    Allen, die tatkräftig an der Vorbereitung und Durchführung des Ballgeschehens mitgewirkt haben und mitwirken, danke ich sehr herzlich. Ganz besonders danke ich meinem Vorgänger im Amt, Herrn Präsidenten des Oberlandesgerichts a.D. Dr. Christoph Strötz, dem Spiritus Rector des Nürnberger Juristenballs, für seine Idee, die ergriffene Initiative, sein Anschieben, die vielen dafür notwendigen Gespräche und seine Hartnäckigkeit. Ich glaube sagen zu können, dass sich der Nürnberger Juristenball mittlerweile etabliert hat und als gute Nürnberger Tradition fortbestehen wird.
    Ihnen und uns allen wünsche ich frohe und unbeschwerte Stunden auf dem Tanzparkett, anregende Gespräche und eine fröhliche, entspannte Geselligkeit in edlem Ambiente





    Grußwort des Präsidenten der Rechtsanwaltskammer Nürnberg, Hans Link.

    Justitia tanzt – nicht nur in Wien, Dresden oder Hamburg, sondern im Mai 2017 auch in Nürnberg.

    Die Spitzen von Justiz, Steuerberaterschaft, Anwaltschaft und des Sachverständigenwesens in Bayern, - im Allgemeinen eher dafür zuständig, gegensätzliche Interessen innerhalb eines Gemeinwesens oder auch zwischen Parteien, Staaten oder Unternehmen auszugleichen - haben gemeinsam eine Ballveranstaltung initiiert, die verspricht, ebenso ungewöhnlich wie glanzvoll zu werden.

    Den festlichen Rahmen hierzu wird das prächtige Faber-Castell`sche Schloß in Stein bilden, dessen Räume mit Damen in edler Robe und Herren in elegantem Smoking oder Frack gefüllt sein werden.

    Erleben Sie einen unbeschwerten Ballabend in entspannter Atmosphäre bei begeisternder Musik und anregenden Gesprächen mit alten und neuen Freunden und Bekannten.

    Networking nicht via Facebook, sondern face to face in Ballsaal, Disco oder Galerie ist das Gebot der Stunde.

    Seien Sie dabei - wir freuen uns auf Sie!

    Grußwort des Präsidenten der Steuerberaterkammer Nürnberg, Dr. Dieter Mehnert.


    Die Idee, einen Nürnberger Juristenball der rechts- und steuerberatenden Berufe ins Leben zu rufen, hat uns sofort überzeugt. Denn in einer Zeit in der das Wort Digitalisierung und Kommunikation im digitalen Zeitalter in aller Munde ist, erscheint es umso wichtiger, die Bedeutung des analogen Austausches nicht zu vergessen.

    Das prunkvolle Faber-Castell`sche Jugendstil Schloss Stein, mit seiner beeindruckenden Fassade und den verschiedene Stilepochen zitierenden Innenräumen, bildet für diesen Austausch einen wunderbaren, glanzvollen Rahmen. Hier wird bei Tanz und Musik der persönliche Kontakt zwischen den Vertretern der rechts- und steuerberatenden Berufe, der Rechtspflege, aus Politik und Verwaltung wieder in den Vordergrund gerückt. Für uns Steuerberater ist nicht nur der fachliche Austausch als Organ der Steuerrechtspflege mit den anderen juristischen Berufen von großer Bedeutung, sondern auch der kollegiale Gedankenaustausch und nicht zuletzt auch der persönliche Kontakt zueinander.

    Und wer weiß, vermutlich trägt das Tanzen, Flanieren, Netzwerken und Feiern im Rahmen einer Ballnacht im Ergebnis auch zu einer Erleichterung des zukünftigen Austausches im digitalen Zeitalter bei.

    Weitere Grußworte

    Grußwort des Bayerischen Staatsministers des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann.

    Nachdem letztes Jahr die alte Tradition des Nürnberger Juristenballs nach jahrzehntelanger Abstinenz mit großem Erfolg neu belebt wurde, wird sich auch in diesem Jahr auf Schloss Stein wieder sprichwörtlich alles um Justitia drehen. Denn am 21. April 2018 bitten der Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg, Dr. Christoph Strötz, und der Verein Nürnberger Juristenball e. V. die Angehörigen der unterschiedlichen Bereiche der Rechtspflege und -beratung erneut zum Tanz.

    Fernab von Gesetzestexten, Kommentaren, Urteilen und Mediation heißt es bei diesem Gipfeltreffen der Juristen dann nicht „in dubio pro reo“, sondern „Alles Walzer“. Statt in formalen Anzug, Kostüm in Businesszwirn und richterliche Robe schmeißt sich die Jurisprudenz in Smoking, Frack und edles Ballkleid und macht in der einzigartigen Kulisse des Bleistiftschlosses die Nacht zum Tag. Auf drei Etagen wird dann in historischem Ambiente in seinen Festräumen der verschiedensten Stilepochen das Tanzbein geschwungen, gefeiert, genetzwerkt und flaniert.

    Dabei hat es schon eine lange Geschichte, dass sich die manchmal etwas steif anmutende Zunft der Paragraphenbegeisterten zum Tanze trifft. So sollen bereits im 16. Jahrhundert an den Inns of Court in London Leute prominenter gesellschaftlicher Stellung – häufig aus dem Dunstkreis der Rechtswissenschaften – als bürgerliche Gegenveranstaltung zum königlichen Hof zu den sogenannten Kontratänzen zusammen gekommen sein. Und vor über 150 Jahren soll Johann Strauss seinen Kolonnen-Walzer eigens für den Wiener Juristenball komponiert haben.

    Und hier im Jugendstilschloss wurde sprichwörtlich ein berühmtes Kapitel der Nürnberger Justizgeschichte geschrieben. Denn ab 1945 wurde das Faber-Castell-Schloss zum „Pressehotel“ für die Berichterstatter der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse aus aller Welt umfunktioniert – sie kampierten auf Feldbetten im Louis-Seize-Salon und hämmerten an langen Tischen sitzend im Gobelin-Saal auf ihre Schreibmaschinen ein. Nun dienen der Ballsaal und die noblen mit antikem Mobiliar gespickten Räumlichkeiten aber wieder ihrer ursprünglichen Vorsehung und die Vertreter der rechts- und steuerberatenden Berufe erwartet eine rauschende Ballnacht.

    Selbst wenn Johann Strauss‘ erster Text des Donauwalzers angesichts unserer sehr guten Wirtschaftslage aktuell glücklicherweise nicht zutreffend ist, schließe ich mich seiner Aufforderung dennoch gerne an: „… wenn auch noch so schlecht die Finanzen, lasst uns tanzen!“ Genießen Sie die unbeschwerten Stunden und Geselligkeit und nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs und kollegialen Miteinanders fernab vom Berufsalltag in Amt und Würden! Ich danke den Organisatoren für die Durchführung dieser juristischen Feierstunde aufs Herzlichste – sie bereichert das gesellschaftliche Leben der Metropolregion um einen weiteren Höhepunkt!

    Grußwort des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft a.D., Christian Schmidt MdB.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich begrüße Sie recht herzlich zum Ball der Rechts- und Steuerberatenden Berufe in den wunderschönen Jugendstilräumen von Schloss Faber Castell.

    Ich freue mich sehr, dass im letzten Jahr die Tradition des Nürnberger Juristenballs wiederbelebt wurde. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieses gesellschaftliche Ereignis im Veranstaltungskalender der Region als feste Größe etablieren möge.

    Die Organisatoren um Frau Dr. Andrea Heilmaier haben mit Blick für die Regionalität und auch mit dem Anspruch, einen vergnüglichen und stilvollen Abend für die Ballgäste vorzubereiten, schon jetzt unseren Dank verdient.

    Mögen gute Gespräche – nicht nur, aber auch fachlicher Art – gemeinsam mit gutem Essen und Trinken und anspruchsvoller Musik Schwung in alle Säle bringen – ganz nach dem Motto „In dubio pro saltatione“!

    Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrte Gäste des Nürnberger Juristenballs,

    ich freue mich, dass die Tradition des Nürnberger Juristenballs – ausgehend von einer Initiative der Präsidenten des Oberlandesgerichts und der Rechtsanwalts- und Steuerberaterkammern – wieder aufgegriffen wird und wünsche der Veranstaltung schon jetzt einen guten Verlauf.

    Juristen und Feiern – das klingt vordergründig wie ein Widerspruch in sich, gelten doch Juristen gerne als humorbefreite Spaßbremsen. Jedoch zeigt sich, dass sich beides nicht zwingend ausschließen muss.

    „Der Jurist, der nicht mehr ist als ein Jurist, ist ein armes Ding“ – dieser Satz Martin Luthers erinnert uns alle daran, dass das Recht, seine Anwendung und vor allem seine Anwender nicht aus den Augen verlieren sollten, dass sie stets mit Menschen zu tun haben, die mit ihren individuellen Sorgen und Nöten sich rechtssuchend an die Vertreter der Justiz im weitesten Sinne wenden. Insoweit ist der Juristenball eine gute Gelegenheit, auch im Verhältnis aller, die in Nürnberg und Umgebung juristisch tätig sind, nicht nur die zwischenmenschliche Ebene im Umgang miteinander zu pflegen, sondern auch in zwanglosem Rahmen neue Kontakte auf persönlicher und beruflicher Ebene zu knüpfen.

    Dass es darüber hinaus durchaus friedensstiftend sein kann, wenn nicht nur eisern verbissen miteinander verhandelt und gestritten, sondern daneben auch gemeinsam gefeiert wird, hat in Nürnberg durchaus Geschichte: Schon während der Verhandlungen des Nürnberger Exekutionstags 1649/50 nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges wurden immer wieder Feiern abgehalten, durch die auch erhebliche Krisen in den Verhandlungen überwunden werden konnten – das Friedensmahl von 1649, das regelmäßig anlässlich der Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises stattfindet, ist ein herausragendes Ereignis (nicht nur) der Nürnberger Stadtgeschichte.

    Der mit dem Fest erstrebte Harmonisierungseffekt wurde übrigens erreicht, wie ein damaliger Chronist notierte: „Und nahme folgends die Verträuligkeit in allerseits Gemütern so sehr zu / daß immer einer den andern begastete / und sie darüm zanketen / welcher dem andern grösser Ehr und Wolgefallen erweisen könde.“

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Vergnügen und anregende Gespräche.

    Tour ende

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